Kulturschock: Essen in Peru

Funfact und eine kleine Frage zum Essen: Habt ihr früher, wenn ihr einen Burger gegessen habt, auch immer erst eine Schicht mit Pommes belegt? Oder macht es sogar immer noch? Oh man Leute, ihr werdet es nicht glauben! In Peru sind Pommes ein normaler und fester Bestandteil eines Burgers! Voll genial!

Hühnchen mit Reis

Zwischenmahlzeit
Zwischenmahlzeit

Ansonsten ist das mit dem Essen in Peru schon eine interessante Sache. Zum Beispiel ist es so, dass alle Gerichte die hier gekocht werden, einen festen Namen haben. Ich weiß nicht so richtig wie ich das erklären soll aber es ist im Prinzip so, dass hier niemand einfach in den Kühlschrank schaut und dann zusammenwirft was so gut schmecken könnte. Es muss halt eins dieser festen Gerichte sein. Wenn also z.B. jemand sagt sein Lieblingsgericht sei „Pollo con Arroz“ (Hühnchen mit Reis), dann könnte man in Deutschland ja schon meinen, dass das ja eine ziemlich vage Aussage sei. Es gibt da ja 100 Variationen diese beiden Zutaten zuzubereiten. Aber FALSCH. Es gibt nämlich nur Eine. Und ich weiß zwar noch nicht genau, wie dieses Gericht gekocht wird, aber es ist grün und schmeckt tatsächlich gut.

Alle anderen Kombinationen aus Hühnchen, Reis und vielleicht noch anderen Zutaten haben einen anderen Namen. Aber irgendwie muss man auch sagen beinhaltet wirklich fast alles hier Hühnchen und Reis. Und wenn nicht Hühnchen dann zumindest Fleisch, wahrscheinlich auch irgendwie Kartoffeln und von alle dem nicht wenig. Das kann auf die Dauer schon etwas gewöhnungsbedürftig sein und ich sage euch Peru ist echt kein vegetarierfreundliches Land. Das habe ich gemerkt als meine Gastfamilie sich Highfives gab, nachdem sie erfuhr das ich kein Vegetarier (mehr) bin oder allerspätestens dann, als die Chefin der Cafeteria in Surco sich doch tatsächlich bekreuzigte als sie erfuhr, dass auch sonst keiner der Volis vegetarisch isst.

Säfte, wo man nur hinschaut

Umso größer wächst momentan die Panik bei Hanna, denn ihre Eltern kommen sie im Laufe des Jahres besuchen und ihre Mutter ernährt sich eigentlich so gut wie Vegan.

Zum Schluss muss ich euch noch etwas geniales Essenstechnisches erzählen. Und zwar von dem Obst! Nirgends schmeckt Obst so gut wie da, wo es tatsächlich wächst! Mangos, Ananas, Kaktusfeige, Papaya, Rotzfrucht, Drachenfrucht, Lucuma, und, und, und!

Und an jeder Ecke gibt es Wortwörtlich Saftläden oder auch Saftbars in denen man einfach so mit Früchtenamen um sich schmeißt und die hauen das Ganze dann in einen Mixer und am Ende hast du einen unglaublich großen und günstigen Behälter mit unheimlich leckerem Inhalt!

Daran könnte ich mich wirklich gewöhnen!

Ein Gedanke zu „Kulturschock: Essen in Peru“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.